StartFraktion vor Ort: Kulturzentrum Musa plant

Fraktion vor Ort: Kulturzentrum Musa plant

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13. April 2010 0 Kommentare

Bestens vorbereitet präsentierten Vertreter der Musa der SPD-Fraktion vor Ort Daten und Fakten zur Institution selbst, aber auch Pläne für die kommenden fünf Jahre. Das Kulturzentrum in der Weststadt bietet nicht nur zahlreiche öffentliche Veranstaltungen, darunter der legendäre „Tanz gegen Rheuma“, Tanzkurse und Übungsräume für Bands, sondern ist auch Arbeitgeber für Festangestellte, Aushilfen und Auszubildende, Standort für mehrere „Subunternehmen“ und vor allem auch Steuerzahler.

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Chris Mielke und Michael Schluff legten mit ihren Fakten dar, dass mit rund 225.000 Euro unter 40 Prozent des Gesamtetats aus dem Haushalt der Stadt stammen. Das Land hat sich als Zuschussgeber in den zurückliegenden zwei Jahren völlig herausgehalten, ist vielleicht im Jahr 2010 mit einigen tausend Euro dabei. Dagegen erwirtschaftete die Musa nicht weniger als 118.300 Euro Gastronomieumsätze, zahlte im Jahr 2009 über 31.000 Euro Umsatzsteuer und im übrigen auch 20.000 Euro Lohnsteuer.
Allererste Priorität hat nach Musa-Auffassung der Anwohnerschutz vor unerwünschtem Lärm, der etwa durch Raucher vor dem Eingang entsteht. Auch dringt Schall durch zu schwach isolierte Wände, Dach und Fenster, von mangelnder Energieeffizienz ganz abgesehen. Einen begehrlichen Blick hat die Musa natürlich auch auf das Programm „Soziale Stadt“ für die Weststadt geworfen, das vom Land lange Zeit blockiert worden war, aber jetzt endlich in die entscheidende Phase tritt. Nun können bestimmte Investitionen auf Unterstützung hoffen, die Einrichtung eines Nachbarschaftszentrums rückt in greifbare Nähe und die Zufahrt könnte weit freundlicher ausgestaltet werden, auch in Hinblick auf die fehlende abendliche Beleuchtung.
Bei vielen Wünschen rennt die Musa bei der SPD-Stadtratsfraktion „im Prinzip“ offene Türen ein, wie Fraktionschef Tom Wedrins und der in der Weststadt verankerte Stellvertreter Frank-Peter Arndt betonte. Allerdings befindet sich die Stadt in der größten Haushaltskrise aller Zeiten und muss im Rahmen eines in wenigen Wochen zu beschließenden Haushaltssicherungskonzepts über Einsparungen mehr als nur nachdenken. So werde vor allem auf der Basis bestehender Gebäude und Institutionen nach Perspektiven gesucht, betonten die Sozialdemokraten, die nicht nur einen Rundgang durch die Räumlichkeiten unternahmen und ein konzentriertes Gespräch führten, sondern auch die reguläre Fraktionssitzung in der Musa abhielten.





 

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