Rathaus aktuell: Örtliche Unternehmen gefördert
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Betriebliche Investitionen mit einem Gesamtvolumen von
17,8 Millionen Euro hat die Stadt Göttingen mittels der stadteigenen Wirtschaftsfördergesellschaft GWG im vergangenen Jahr gefördert.
Damit konnten in 25 kleinen und mittleren Unternehmen (sog. KMU) über 700 Arbeitsplätze gesichert oder sogar neu geschaffen werden. Zu den Beihilfe-Empfängern gehört auch die Göttinger „Flynet“-GmbH, ein Internet-Dienstleister, der die Entwicklung von Internet-Applikationen und Webseiten betreibt, für deren technische Umsetzung sorgt und deren reibungslosen Betrieb sichert.
Nicht nur auf den Internetseiten des Deutschen Theaters, sondern auch auf denen von Schuhgeschäften, Rechtsanwälten, Steuerberatern, Baumärkten und Inneneinrichtern befindet sich das Flynet-Logo. Zu den gut 100 Kunden verschiedener Größenordnungen zählen sowohl regionale als auch überregionale Unternehmen, berichtet Ulrich Büchner.
Wichtig sind dem Flynet-Geschäftsführer eine hohe Kundenzufriedenheit, die sich nur durch Top-Qualität und
hohe Spezialisierung („Wir drucken keine Visitenkarten!“) erreichen lässt. Die stark an den einzelnen Kundenbedürfnissen ausgerichtete Flynet-Software, das sogenannte Content-Management-System, steuert nicht allein den Internet-Auftritt mit allen Aufgaben, sondern auch die im Hintergrund ablaufenden Prozesse, etwa die Abwicklung von Bestellungen aus einem Internet-Shop.
Auf einer Veranstaltung der GWG erfuhr Büchner von der Förderung ortsansässiger Unternehmen, für die der Rat der Stadt Mittel aus dem „Regionalisierten Teilbudget“ zur Verfügung stellt. Das gibt 25 Prozent der vierstelligen Investitionssumme – was der Höchstfördersatz ist, mit dem die Ausstattung eines neuen Arbeitsplatzes und der Kauf von Computern finanziert wurde. Die Förderbedingungen, so Büchner, seien für ihn dank kundenfreundlicher GWG relativ gut durchschaubar: kein Leasing, keine Gerätemiete, sondern Anschaffungen, die ins Betriebsvermögen einfließen. „Etwas holprig“ sei die konkrete Abwicklung gewesen, da einige Institutionen noch Erfahrungen mit dieser relativ neuartigen Förderung sammeln mussten.
Mit einem neuen Arbeitsplatz, der von einem talentierten Auszubildenden besetzt ist, stärkt Flynet seine Firmenphilosophie, den Kunden einen optimalen Service zu bieten. Die Personalsuche selbst werde mit der Förderung aber nicht gelöst und bleibe ein Problem.
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