Fraktion vor Ort: Zietenterrassen
24. August 2011
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In beeindruckend kurzer Zeit ist an der Barbarastraße ein neuer Kindergarten entstanden, der in diesen Tagen nach nur wenigen Monaten Bauzeit bezogen werden konnte. Die SPD-Fraktion informierte sich noch vor der offiziellen Einweihung vor Ort über die neue Sport- und Umwelt-Kita, in der vom ASC-Team 55 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren betreut werden.
Die Anfänge der Planungen müssen als reichlich holprig bezeichnet werden. Am Activ Sports Center sollte die Kita entstehen, die für junge Familien im wachsenden Baugebiet Zietenterrassen von großer Bedeutung ist. Doch Anwohnerproteste machten den Standort zunichte. „Im Nachhinein betrachtet können wir froh sein“, berichtete ASC-Geschäftsführer Jörg Schnitzerling den Ratsmitgliedern. Mit dem Ersatzstandort wenige Meter weiter habe der Betreiber von insgesamt drei Kitas ein geradezu ideales Grundstück gefunden, auch wenn das unvorhergesehene Auswechseln von Erdboden die zeitlichen Abläufe und auch den Bauetat von rund einer Million Euro reichlich strapazierten.
Auf dem Dach produziert eine Fotovoltaikanlage bis zu 9 Kilowatt Strom. Der neue Wasserspielplatz ist seit dem ersten Tag eine Attraktion für die Kinder, wie Kita-Leiterin Friederike Thies nicht ohne Stolz berichtete. Auch der wegen des feuchten Wetters nur zögerlich trocknende Estrich hat dem Bauherrn keinen wirklich dicken Strich durch die Rechnung beschert. So flitzen die Kleinen im Moment noch über einen provisorischen Bodenbelag, der in den nächsten Wochen durch einen Korkbelag ersetzt wird.
Sommerlicher Vor-Ort-Termin an der neuen Kita auf Zieten mit ASC-Geschäftsführer Jörg Schnitzerling (3. von rechts).
Erster Vor-Ort-Termin am Grundstück der neuen Kita kurz vor Baubeginn im Winter: Andreas Klatt, Helmi Behbehani und Tom Wedrins (von rechts).
Im Anschluss an die Führung durch die neue ASC-Kita informierten sich die Fraktionsmitglieder über die Situation beim Zietenterrassen-Sportverein SC Hainberg. Jugendwart Roman Müller warnte vor Engpässen, die den Verein zwingen könnten, wegen fehlender Trainingsflächen neue aktive Mitglieder abzulehnen. Müller: „Unser Platz ist entweder zu trocken oder zu nass. Auch die Laufbahn muss dringend saniert werden, um weiter benutzbar zu bleiben.“ Die Vereinsmitglieder würden inzwischen ungeduldig, weil das Problem zwar seit Jahren bekannt sei, sich eine Lösung aber nach wie vor nicht abzeichne. Die mehrere hunderttausend Euro umfassenden Sanierungskosten seien auf keinen Fall in einem Durchgang zu stemmen, waren sich Fraktion und Vereinsvertreter schon mal einig. Nun soll verstärkt nach Sponsoren gesucht werden.
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