Wortwahl und Diktion völlig unangebracht
20. April 2010
Mit Entsetzen hat die SPD Ratsfraktion die Äußerungen von Ulrike Grummes-Salamon (Cafe Cron & Lanz) im Göttinger Tageblatt vom 20. April 2010 zur Kenntnis genommen. Der Vorsitzende des städtischen Sozialausschusses, Klaus-Peter Hermann erklärte: "Es ist unbestritten, dass es Mitbürger gibt, die auf Grund ihrer äußeren Erscheinung oder ihres Benehmens nicht in eine Kaffeehausidylle passen.
Wer jedoch diese Personen als "Dreck" oder "Ungeziefer" bezeichnet, hat jeden Anspruch auf Verständnis verloren." Es sei völlig unakzeptabel wie eine Göttinger Geschäftsfrau in der Diktion längst überwundener Zeiten diese Menschen beschimpft. In dieser Wortwahl sei stets das drohende Potenzial der gewaltsamen Vernichtung eingelagert. Weiß Frau Salamon-Grummes nicht, wohin das geführt hat? Klaus-Peter Hermann: "Die SPD fordert nun nicht im Gegenzug einen Boykott von Göttingens Renommier-Cafe, aber eine eindeutige Entschuldigung von Frau Grummes-Salamon dürfen die Göttinger Bürgerinnen und Bürger für eine solche Entgleisung schon erwarten."